Psychologie Heute 5/2015: Nichtstun

Die unverzichtbare Strategie für Vielbeschäftigte

Wir haben zu wenig Zeit, der Tag könnte gerne noch mehr Stunden haben. Wie bewältigen wir das alles nur? Wenn du viel zu tun
hast – tue am besten mal nichts. So könnte man neue Erkenntnisse von Psychologen und Neurowissenschaftlern zusammenfassen. Sie zeigen: Unser Gehirn braucht Zeiten der absoluten Ruhe. Regelmäßiges Nichtstun ist die Voraussetzung für Kreativität, Selbsterkenntnis und Gesundheit. Die Frage ist allerdings: Wie geht das – gar nichts tun?

- Depression und Beruf: Wie sag ich’s meinem Chef?
- Verehrung: Warum wir Menschen auf den Sockel stellen
- Schönfärberei: Ein bisschen Selbstbetrug tut gut
- Shoppen, shoppen, shoppen: Wenn Kaufen zur Sucht wird

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Themen in diesem Heft

  • Autonomie ist eine wichtige Eigenschaft des Menschen. Sie ist unverzichtbar für ein sinnvolles, selbstbestimmtes Leben. Zunehmend aber gerät unsere Unabhängigkeit unter Beschuss: Google, Facebook und Co unterwandern – weitgehend unbemerkt – unseren freien Willen
  • Was raten Sie einem jungen Menschen, der nicht weiß, welchen Beruf er ergreifen soll? Vermutlich fragen Sie ihn nach seinen Interessen und Kompetenzen. Ganz sicher sagen Sie ihm nicht: Überlasse es dem Zufall! Genau das aber empfiehlt ein neuer Ansatz, der die bisherige Berufsberatung auf den Kopf stellt
  • Die Kompetenz der Lehrerin bewundern wir, dem Popstar gilt unsere Verehrung. Dass das eine mit dem anderen wenig zu tun hat, liegt nicht nur an den Personen. Verehrung und Bewunderung sind völlig unterschiedliche Emotionen, wie Psychologen jetzt zeigen konnten
  • Die meisten von uns besitzen eine rosarote Brille. Sie hilft uns, unsere Talente und unsere Liebsten zu überschätzen, sie taucht unsere Vergangenheit und Zukunft in ein positives Licht. Ein Makel? Nicht unbedingt. Sich Illusionen zu machen kann durchaus hilfreich sein
  • Knapp 17 Prozent aller Fehltage entfielen im Jahr 2013 auf psychische Erkrankungen. Was sagen die Betroffenen ihrem Chef und ihren Kollegen? Der Psychotherapeut Hans-Peter Unger plädiert für Offenheit
  • Wenn du viel zu tun hast – tue am besten mal nichts. So könnte man neue Erkenntnisse von Psychologen und Neurowissenschaftlern zusammenfassen. Sie zeigen: Unser Gehirn braucht Zeiten der absoluten Ruhe. Regelmäßiges Nichtstun ist die Voraussetzung für Kreativität, Selbsterkenntnis und Gesundheit. Die Frage ist nur: Wie geht das – gar nichts tun?
  • Viele von uns lieben „Shopping“: schlendern, entdecken, an- und ausprobieren, kaufen. Für manche wird dieses Freizeitvergnügen allerdings zum ständigen Ausgleich für Frust, innere Leere oder Konflikte. Dann kann Kaufen zu einer echten Sucht werden
  • … aber leider oft nicht mit Erfolg. Weil wir in unpassenden Argumentationsmustern feststecken und weil wir nicht gut genug hinhören, um Chancen für Kompromisse zu erkennen
  • Wenn wir es nicht schaffen, in unserem Alltag zur Ruhe zu kommen, dann haben wir möglicherweise Angst vor der Stille, meint die Psychologin und Zenmeisterin Anna Gamma. Denn in der Stille tauchen Seiten von uns auf, die wir vielleicht nicht wahrhaben wollen
  • Warum es sich lohnt, Zeiten des Leerlaufs auszuhalten
  • Robert Seethaler schafft in seinen Romanen immer wieder ungewöhnliche Begegnungen zwischen gegensätzlichen Charakteren. Durch seine klare, knappe Sprache wird sogar die zaghafte Freundschaft zwischen dem greisen Sigmund Freud und einem 17-jährigen Lehrling glaubwürdig

Rubriken

Themen und Trends

Entscheiden:
Wer’s richtig machen will, braucht Zeit 

Geld:
Ein hohes Gehalt hilft gegen Traurigkeit

Liebe:
Nicht zu viel an den Ex denken! 

Introversion:
Wer still ist, kritisiert ganz gern

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Körper und Seele

Stadtleben:
Der Mensch braucht mehr Grün 

Arztkleidung:
Lieber schick oder eher lässig? 

Wählerische Esser:
Die vier Typen kindlicher Kostverächter 

Jogging:
Bloß nicht übertreiben! 

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Buch und Kritik

Erziehung:
Eure Kinder sind nichts Besonderes!

Placebo-Effekt:
Machen positive Erwartungen wirklich gesund? 

Träume:
Was gibt es da zu deuten? 

Die Kraft der Liebe:
Neues von Erich Fromm

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