Spieglein, Spieglein

Mit Spiegelmeditation können wir Emotionen besser wahrnehmen und Angst verlieren. Psychologie-Professorin Tara Well erklärt, wie das funktioniert.

Die Illustration zeigt Menschen, die sich auf verschiedene Arten spiegeln, z. B. eine Frau mit einem Handspiegel in der Hand, ein Mann, der im Schneidersitz vor einem großen Wandspiegel sitzt oder ein Junge, der sich im Toaster spiegelt.
Vor dem Spiegel oder einem Chromtoaster: Blicken wir beim Meditieren regelmäßig in unser Gesicht kann das die Beziehung zu uns selbst und anderen verbessern. © Kati Szilágyi für Psychologie Heute

Frau Professorin Well, Spiegel sind für Sie eines der grund­legendsten Werkzeuge, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Warum halten Sie Spiegel für so bedeutsam?

Weil sie erlauben, uns selbst von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Reflektiert zu werden ist eine der wichtigsten und wirkungsvollsten Erfahrungen, die wir als Menschen machen.

Normalerweise spiegeln uns andere Menschen, beispielsweise eine Freundin, die fragt, warum wir so traurig aussehen.

Richtig, und diese Art…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2022: Angstfreier leben
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