Im Zwiespalt unterwegs

Wie frei will ich sein? Wer wandern geht, will aus dem Alltag ausbrechen. Zu wild darf es aber auch nicht sein. Über die Psychologie des Wanderwegs.

Zwei Wanderer laufen einen Weg an einem Berg hoch, umringt von Sträuchern und Nadelbäumen
© Thomas Barwick/Getty Images

Gehen bringt nicht nur Gedanken in Bewegung, sondern stärkt rundum das Selbstbewusstsein. Vorwärtskommen aus eigener Kraft! Das Tempo wird einem nicht aufgezwängt. Die Schritte geben Denken und Erleben Takt, mal im verträumten Schlendrian, mal kraftvoll dem Gipfel entgegen – ein Rhythmus, den man selbst bestimmt.

Von der „Ehre des Fußgehens“ berichtete Carl Julius Weber 1826 und zielte damit auf eine innere Würde des aufrechten Ganges. Auch Johann Gottfried Ebel hatte 1793 in seiner Anle…

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Artikel zum Thema
Leben
​Nirgends erlebt man die Vielfalt der Natur so wie beim Wandern – und kann nebenbei noch zu zur eigenen Mitte finden.
Gesellschaft
Auswandern wird oft romantisch dargestellt. Doch auf die Euphorie folgt Frust. Warum auch schwierige Phasen wichtig sind: eine Selbsterfahrung.
Beruf
Viele sind in der Krise gefangen und erholen sich auch im Urlaub nicht mehr richtig. Wie man dafür sorgt, dass freie Zeit nicht zur Überforderung wird.
Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2022: Das Tempo der Liebe
Anzeige
Psychologie Heute Compact 70: Was in schweren Zeiten hilft
print

Die Redaktion empfiehlt

Beziehung
Zweifel an der eigenen Beziehung sind eine große Belastung – für den Partner und insbesondere den Betroffenen.
Leben
Die Persönlichkeitsstörung ist in aller Munde – überall lauern scheinbar selbstverliebte Egomanen. ► Doch wie tickt ein Narzisst wirklich?
Beruf
Viele Menschen fühlen sich erschöpft: zu viele Pflichten, zu viel Druck. Über den Zustand kurz vorm Burn-out – und wie wir uns daraus befreien.