„Im echten Leben ist es auch oft still“

Die Romane von Milena Michiko Flašar handeln von Menschen, die sich isoliert und einsam fühlen. Warum ihr sensible Figuren am Herzen liegen.

Die Autorin Milena Michiko sitzt auf einer Parkbank vor einer grünen Hecke.
Die Autorin Milena Michiko Flašar gibt in ihren Büchern dem Innenleben ihrer Figuren eine Stimme. © Mafalda Rakoš für Psychologie Heute

Das „Café Weimar“ in Wien ist morgens noch leer. Milena Michiko Flašar kennt sich aus, sie steuert zielsicher auf einen Vierertisch zu. Ein bisschen Abstand halten, aus Respekt vor der Pandemie. Schon wieder. Immer noch. Wir bestellen Melange und Wasser.

Dann nimmt die Schriftstellerin vorsichtig zwei ihrer Romane aus einer Umhängetasche, platziert die mit Klebezetteln versehenen Exemplare auf der Tischplatte. Während wir reden, legt sie gelegentlich die Hand auf eins der Bücher.…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 1/2023: Selbstmitgefühl
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