Im Fokus: Mangel an Schulpsychologinnen

Oft werden psychische Belastungen von Kindern erst im Unterricht sichtbar. Schulpsychologin Anna Sedlak erklärt, woran es in Schulen mangelt.

Eine Schülerin mit zweifarbiger Haarfrisur, Ohrring und lackierten Nägeln sitzt traurig vor der Psychologin und hält sich die Hände vor das Gesicht
Die Anwesenheit von Schulpsychologen bringt Entlastung. Mit mehr Personal ist das Problem jedoch noch nicht behoben. © Maskot/Getty Images

Frau Sedlak, viele Schülerinnen und Schüler leiden noch immer unter den Folgen der Coronapandemie. Fast drei von vier Kindern seien psychisch belastet, verkündete die Bundesregierung im vergangenem Jahr. Was heißt das für die Arbeit von Schulpsychologen?

Wir sehen in den Schulen, dass die Fälle komplexer geworden sind und sich eher zuspitzen. Ich kann mich zum Beispiel an einen Siebtklässler erinnern, der ständig fehlte. Die Eltern hatten sich getrennt und der Junge musste die Schule

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2024: Von hier aus kann ich meine Sorgen kaum noch sehen
Anzeige
Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge