„Trauer bedeutet Sehnsucht“

Wie spiegelt sich Trauer in Körper und Gehirn? Die Psychologin und Trauerforscherin Mary-Frances O’Connor über Schmerz und die Rückkehr in den Alltag

Die Illustration zeigt eine Frau nachts im Freien vor einem großen Mond in Form eines Kopfes
Das Trauern um einen geliebten Menschen ist hart. Doch Sie werden lernen, ihr Leben ohne diese Person neu zu organisieren. © Simon Prades für Psychologie Heute

Frau Professorin O’Connor, in Ihrem Buch The Grieving Brain – das trauernde Gehirn – machen Sie eine feine sprachliche Unterscheidung. Sie schreiben, die Trauer und das Trauern seien nicht dasselbe. Wo bitte liegt der Unterschied?

Trauer ist dieses überwältigend schmerzhafte Gefühl, das uns überfällt, wenn wir einen nahen Menschen verloren haben. Sie bezeichnet eine Erfahrung im Moment. Auf der anderen Seite steht das Trauern. Das ist die Art und Weise, in der sich die Trauer mit der Zei…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 12/2023: Intensiver leben
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