Meine perfekt versteckte Depression

Viele Menschen verbergen, dass sie sich verzweifelt fühlen – vor anderen und sich selbst. Doch warum schieben wir weg, dass es uns nicht gutgeht?

Die Illustration zeigt die große Silhouettte eines Kopfes im Profil, daneben sitzt depressiv eine Person kauernd am Boden
Ganz offen, fröhlich und engagiert tritt sie uns entgegen. Was wir aber nicht sehen: Innerlich ist sie niedergeschlagen und erschöpft. © Owen Gent für Psychologie Heute

Robust, fröhlich, gut organisiert – diese Begriffe fallen in der Regel, wenn Freundinnen und Freunde, Nachbarn oder Arbeitskolleginnen über Annette Brandt sprechen. Die 48-jährige Architektin, die in Wirk­lichkeit anders heißt, hätte solchen Beschreibungen bis vor einiger Zeit selbst zugestimmt. Als berufstätige Mutter von zwei Töchtern im Grundschulalter gelang es ihr trotz aller Verpflichtungen, sich mit Freundinnen zu treffen, mit ihrem Mann gelegentlich ins Theater und regelmäßig…

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2024: Meine perfekt versteckte Depression
Anzeige
Psychologie Heute Compact 76: Menschen lesen